Gute Ideen

Das Gewächshausdach aus PET-Flaschen:

Hier kann kräftig gespart werden und ressourcenschonend gebaut: Mit vielen wiederverwendeten PET-Flaschen kannst Du ein (fast) gratis Dach für Deinen Tomatenschutz erzeugen.

Der Wandgarten – ohne Kosten!

Nimm pro Säule eine Dachlatte (3x5cm) beliebig hoch. Besorge etliche PET-Flaschen. Die Böden der PET-Flaschen werden mit einem Teppichmesser abgeschnitten.

Anschließend an der Seite ein großes Loch angebracht. Montiere nun die Flaschen an die Dachlatte (am besten mit Schrauben und einer großen Beilagscheibe), indem Du die Flaschen ineinandersteckst, sodass eine Säule entsteht. Wenn die Seitenöffnungen groß genug sind, paßt ein 1/2L Joghurtbecher hinein (Durchtropfloch am Boden nicht vergessen). Säule aufstellen und an einer Wand befestigen.

Die Becher nun mit guter Erde befüllen und bepflanzen. Hervorragend eignen sich Erdbeeren, Salate, vor allem aber verschiedenste Kräuter.

Viel Spaß beim Basteln und Wiederverwenden!

Wie man aus einer einzigen Kartoffel mindestens
einhundert Knollen ernten kann.

Nimm eine möglichst große Kartoffel, die möglichst viele Augen hat, und lasse sie im zeitigen Frühjahr (ab Mitte März) in einem warmen Raum mit Äpfeln dunkel oder hell keimen.
Die hellen Dunkelkeime können 20 -30 cm lang werden und ab Mitte Mai direkt im Pflanzbeet ausgelegt werden.
Die blaugrünen Lichtkeime aber werden vorsichtig abgebrochen und in kleine Töpfe gepflanzt. Die Kartoffelpflanzen können dann ab Mitte Mai ausgesetzt werden.

Durch das Abbrechen der Keime werden weitere schlafende Augen zum Austreiben gebracht. Diese Prozedur kann zwei- bis dreimal geschehen.
Auf diese Weise erhalte ich von einer Kartoffel mindestens 10 einzelne Pflanzen!

Alle Krankheitskeime befinden sich in oder an der Pflanzkartoffel. Sie sind also unmittelbar in der Nähe der neuen Stauden und können daher direkt auf diese übergehen.
Abgebrochene Kartoffeltriebe dagegen sind wesentlich gesünder und viel resistenter gegen Krankheiten als Stauden, bei denen die Kartoffeln direkt gelegt wurden.
Kartoffelstauden beanspruchen eine Fläche von etwa einen viertel Quadratmeter.
Jeder Keim wird im Durchschnitt bis zu 1o Kartoffeln erbringen.
Wenn man davon ausgeht, dass jeder Keime mindestens 1o Kartoffeln bekommt, dann ergäbe das schon hundert aber unterschiedlich große Knollen.
Die Keime von Kartoffeln, die im Boden überwintert haben, können im Frühjahr, sobald sie erscheinen, der Erde entnommen und getrennt, neu gepflanzt werden.
So kann man auch Kartoffel verwerten, die den Winter im Boden überstanden haben.

Um eine hohe Ernte zu erzielen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden:
1. der Boden sollte sehr stark gelockert sein und keine Staunässe bilden
2. der Boden sollte einen hohen Humusgehalt haben,
3. der Boden muß stark an die Kartoffelstaude gehäufelt
oder besser: sehr dick (mindestens 30cm) gemulcht werden
4. denn die Kartoffel braucht viel Sauerstoff,
5. und die Kartoffel ist ein Humusfresser
6. zuletzt: Kartoffeln bilden bei Lichteinwirkung das Gift Solanin (sie werden grün und damit ungenießbar).

Vorfrucht: Hafer Anfang September großzügig säen.
Der Hafer aber erfriert im Winter.
Das Land ist im Frühjahr ohne Bearbeitung saat- und
pflanzfertig.
Unter dem Hafer keimen und vergehen die unerwünschten
Gewächse.

ÖKO-Anzündhilfen

Greif da eine super Idee auf, als ökologische Alternativezu industriell gefertigten Anzündhilfen:


Eierkartons werden in einzelne Töpfchen zerschnitten und kurz in heisses Bienenwachs getaucht, sofort ablaufen lassen.
Mit Hobelspänen gefüllt (diese ein wenig gepreßt) und mit heißem Bienenwachs beträufeln.
Erkalten lassen – und verwenden …

Ist möglicherweise ein gutes Nebeneinkommen für solche, die ungereinigtes Bienenwachs zur Verfügung haben und nicht nur immer Kerzen machen möchten.
Anzündhilfen sind gefragt. Warum nicht eine Permakultur-Variante mit starkem REUSE-Effekt?

Ein Gedanke zu „Gute Ideen

  1. Herbert Hochleitner

    Hallo Hr. Zachl
    Ich bin aus Dietach und möchte sie besuchen.
    Habe Biomüll, Äste und Baumstämme vorbereitet für einen Biomeiler.
    Wie soll ich es anstellen das die Meuse und Schnecken die Aussat am Hügelbeet nicht auffressen?
    Liebe Grüße
    Herbert

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
To prove you're a person (not a spam script), type the security word shown in the picture. Click on the picture to hear an audio file of the word.
Anti-spam image